Lange Nacht der Kellergassen 2010

Heuer war die lange Nacht vielerorts ungemütlich, kalt und schlecht besucht. Viel zu unbeständig war das Wetter im Weinviertel. Trotz dieser Widernisse haben unsere Weinreporter einen Stimmungsbericht geliefert, den Sie hier gerne lesen können.

  • Röschitz:
Richard Stöger, Kellergassenführer aus Röschitz hat 5 Leute als kleine intime Gruppe geführt. Das schlechte Wetter hat wohl vielen die Lust für diesen Ausflug genommen.Er berichtet von einem ganzen Kellergassenviertel in Röschitz und von einer Besonderheit, dem Hintaus, da vielfach auf der Rückseite des Wirtschaftshofes, also sozusagen am Hintereingang ein Weg, der Veltlinerweg, verläuft, auf dem sich dann gegenüber auf der anderen Seite das Presshaus befindet.
Bei dem einem oder anderen Winzer stimmt das noch zusammen, durch Erbschaften und Verkäufe hat sich das aber vielfach verschoben. Bei der Wanderung spaziert man in Röschitz im Finsteren auch einen Weg durch die Weingärten, Fackeln helfen beim Suchen der sicheren Tritte. Beim sogenannten Vorkappel, einer alten Kellerröhre, wurde dann, wie vorher schon bei weiteren Stationen, verkostet. Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter.
  • Alberndorf:
  • Sepp Seidl hat an diesem kalten und windigen Abend keine Besucher zu einer Kellergassenführung gehabt. Mit ein paar Freunden, mit denen er sich im Keller zusammengesetzt hat, sinniert er, was die Leute heute hätten alles erleben können. Sein alter Traktor, mit dem er gerne eine Weingartenrunde mit Gästen fährt, ist schon alleine eine kleine Sensation. Am Weg hätte er eine alte Weingartenhütte an einem besonderen Aussichtsplatz besucht. Dieser Punkt bietet eine Aussicht von Laa a.d. Thaya bis Retz, und über den Schatzberg hinweg sieht man bis Znaim.  Am Weg zurück durch die Kellergassen wollte er diverse Keller und deren Architekturbesonderheiten zeigen und hätte beim „Seidl am Dach“ auf der obersten Ebene seiner auf allen drei Ebenen zusammengebauten Doppelkeller den Abend mit einer Verkostung ausklingen lassen. Man kann sich also durchaus auf ein nächstes Mal bei schönem Wetter freuen. Bei Sepp Seidl gibt es auch den Wödlina, eine leichtere, frischere, alkoholärmere Alternative zum gereiften Veltliner DAC.

  • Großkadolz:
  • Frau Hörmann erzählt von einem großen Erfolg mit 90 Besuchern, unterstützt von einer Postwurfsendung und einem Artikel in der NÖN. Als besondere Attraktion wurde ein 100m langer Kellergang begangen und vom Winzer Schwabl hergezeigt. Ursula Hieß hat dort Texte von Wilhelm Busch vorgetragen.
    Als bei Herta W. die Postwurfsendung letzten Dienstag ins Haus flatterte , wusste sie sofort, was sie und ihr Mann Adolf am Freitag den 14. Mai unternehmen würden. Die W`s kamen mit ihren Freunden und waren von der Größe und Weitläufigkeit der Kelleranlagen begeistert, da sie aus eigener Erfahrung wissen, wie schwierig es ist, diese Anlagen instand und betriebsfähig zu halten. A. Schwabl erzählte u.a., dass über 40m Kellerröhren gewölbt wurden, da die Lößwände durch das stete Wasservorkommen an einigen Stellen porös wurden. Die W`s  betreiben einen kleinen Heurigen und sind über die Möglichkeit, ihren Besuchern ab und zu eine interessante Kellerführung bieten zu können, sehr begeistert.

     

  • Haugsdorf:
  • Leider ist die lange Nacht der Kellergassen in Haugsdorf eine kalte und nasse Nacht geworden, niemand hat sich nach draußen getraut und Frau Kitla konne nicht von von der Entstehung der Kellergasse, vom Weinbau und der Architektur der einfachen Bauern erzählen. Niemand hat heute von der speziellen Flora und Fauna des Hohlweges gehört, oder sich über den urzeitlichen Jagdplatz der vor 18Mio Jahren hier eingerichtet war und den Hutberg erzählen lassen. Wir haben Frau Kitla schon in der Weinkirche kennen gelernt und sind sicher, ihre Führung ist ein besonderes Erlebnis.

  • Hohenruppersdorf:
  • Fredi Marschler berichtet als Weinreporter von der von ihm und Christian Kohl geleiteten Führung durch die Kellergasse.Heute haben 7 Besucher über  die Geschichte  von Hohenruppersdorf, die Arbeit der ländlichen Bevölkerung gehört und Einblicke in die Trauben und Weiverarbeitung gewinnen können. Christian und Evelyn, beide sind einer Nachricht im Bezirksblatt gefolgt, waren schon einmal bei einer Kellergassenführung dabei. Diesmal haben es aber die beiden Führer estmals geschafft, die Arbeitsweise der Baumpresse praxisnah zu erklären, berichten sie begeistert von der Qualität der Führung. Ausklang war ein Imbiss und eine Weinverkostung im ursprünglich erhaltenen Presshaus.
  • Ketzelsdorf:
  • Weinreporterin und Kellergassenführerin Elfi Egger berichtet von einer etwas zu früh angesetzten Wanderung durch „ihre“  Kellergasse. Es war noch ein wenig zu hell, um die richtige Stimmung aufkommen zu lassen, berichtet sie. Trotzdem hat die Führung für eine kleine Gruppe stattgefunden, und  die Gruppe aus Einheimischen und Gästen aus St.Pölten waren sehr interessiert. Einheimische zu führen, ist das Allerschwerste, was soll ich den Weinbauern aus der Gegnend denn erzählen? So rätselt die Kellergassenführerin.
    Die „Alten Geringen“, etwa ein Kilometer vom Ortszentrum entfernt, bieten auch einen Ausblick über das ganze Poybachtal, Poysdorf und die umliegenden Weingärten. Die lange Nacht der Kellergassen war zwar allgemein bekannt, aber eine Rundreise oder das Besuchen von mehreren Kellergassen erwies sich für einen einzigen Abend als Unmöglichkeit.
    Als Labung hat Elfi Egger Brotaufstriche, selbstgebackenes Brot, Weinviertler DAC, Hollersaft und Mineralwasser vorbereitete. Beim offenen Feuer konnten sich die Gäste wärmen.

     

  • Poysdorf: Treffpunkt für die Führung war beim Weinmarkt Poysdorf.
  • Weinreporterin und Kellergassenführerin Beate Leitgeb berichtet aus Poysdorf von der langen Nacht und von über 20 begeisterten Besuchern. Frau Inge Kriechbaum aus Wolfsegg a. Hausruck und ihr Mann, der seine Wurzeln hier im Weinviertel hat, die von Verwandten animiert angereist sind sind, waren von den vielen Geschichten wärend der Führung sehr angetan. Bei der Verkostung im Keller wurden die Proben mit dem Tupfer aus dem Fass gezogen und in die Gläser gefüllt. Die alte Tradition, Münzen in den Schimmel der Kellerwände zu drücken, hat der Euro nicht mitgemacht. Lediglich die kleinen Kupfermünzen halten an den Wänden, berichtet Frau Leitgeb von den Versuchen der Frau Kriechbaum.

  • Sierndorf/March:
  • Ulrike und Eberhard Jungwirth, 1230 Wien und Lillja und Kurt Wald, aus 1020 Wien beschreiben die Lange Nacht der Kellergassen in Sierndorf: Frau Rauscher hat uns mit ihrer sympathischen Art und ihrem fundierten Wissen einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Kellergassen zu geben.
    Ausgestattet mit Weinglas, Fackel und freudiger Erwartung zogen wir von einem Weinkeller zum nächsten. Die einzelnen Winzer stellten uns ihre, für diese Region typischen Wein vor und luden uns zur Weinverkostung mit anschließender Kellerbesichtigung ein.

    Eine 1500 Meter langen Kellergasse war mit kleinen Lichtern romantisch dekoriert. Vom Autor persönlich wurden heitere Geschichten vorgelesen.  Im nächsten Keller erwarteten uns die Frauen vom Kirchenchor mit durchaus weltlichen Liedern und der Einladung zum Mitsingen. „Die Weinviertler  Hymne“ hatten wir zuvor schon mit Frau Leopoldine geübt. Mit einer schmackhaften Jause wurde auch für unser leibliches Wohl gesorgt.

    Frau Rauscher hat auch ein Kellerquiz vorbereitet, um aus der Gruppe der Anwesenden einen Kellermeister  oder eine Kellermeisterin von Sierndorf/March  zu küren. Wir hatten unglaublich viel Spaß beim Beantworten der Fragen und beim Weinheben. Der Gewinner wurde von Frau Leopoldine Kraft ihres Amtes zum Kellermeister vom Sierndorf/March  geschlagen und erhielt neben der Urkunde auch eine Flasche Wein.Den Abschluss bildete ein kurzer Besuch in der Pfarrkirche von Sierndorf. Dort erhielten wir von Frau Leopoldine einen Einblick über die Bedeutung des Weinstocks, der Rebe und des Weines in den einzelnen Religionen.

    Eine interessant und engagiert geführte „Lange Nacht der Kellergassen“  ging ihrem Ende zu. Dank der Leopoldine Rauscher wurde es für uns nicht nur eine kulinarische, sondern auch eine künstlerische  und literarische Reise durch Sierndorfs Kellergasse.

    Aufmerksam auf die Veranstaltung wurden wir von Arbeitskollegen gemacht, die hier in Sierndorf / March wohnen.

    Tanja Drapela aus  Groß Schweinbarth hat  von dieser  Veranstaltung bei der Veranstaltung „Vital durchs Dorf – Stationen der Lebensfreude“, die am 2.5. stattfand, erfahren.“Da ich selbst Kindergartenpädagogin bin und mich solche Veranstaltungen für Kinder interessieren, besuchte ich nun auch  diese Kinder-Kellergassenführung,“ sagt Frau Drapela. Nach einer Einleitung über die Geschichte und Entstehung der Kellergassen suchten zwei Kinder mit einer Fackel die Reblaus in einer Kellerröhre und den Goldschatz von  König Ottokar, den er bei der Schlacht zwischen Jedenspeigen und Dürnkrut verloren hatte, in einem Weinberg nahe der Kellergasse, wobei Johanna  die Reblaus  und Doris  den Schatz von König Ottokar am  Goldberg fand.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Stetten:
  • Anna Prinz hatte 2 Gäste,  die anderen haben wegen des schlechten Wetters abgesagt.  Sie erzählt, „Ihre“ Kellergasse, da sie so nahe an Korneuburg ist, hat sich mit den Wohnhäusern und dem Ort verwachsen. Ihr Keller, ein Steinkeller,  ist aus dem 17.Jahrhundert und jetzt nur mehr als Schaukeller in Betrieb. Sie ist selbst Winzerin mit vielen verschiedenen Rebsorten und ist besonders stolz auf einen Weißburgunder im Barriqueausbau. Die Geschichten, die sie bei den Kellergassenführungen erzählt, hören sich etwa so an: Frau Anna Prinz

  • Stoitzendorf:
  •   Herr Günther Bauer, Weinreporter und Kellergassenführer, sendet uns folgende Interviews:

     

     

     

     

    Frau Habenbacher: Wir besuchten schon andere Kellergassen in der Umgebung, allerdings nur während des Tages. Die Ankündigung der „Langen Nacht in der Kellergasse Stoitzendorf“ machte uns neugierig. Wir wollten auch einmal die Kellerröhren besichtigen und die Atmosphäre einer Kellergasse während der Nacht kennenlernen.

    Bei der Rast auf dem Hüterberg bei der Hiata Hittn erzählt sie: Heute genießen wir nicht nur mit unserem Gaumen den ausgezeichneten Wein, sondern unser ganzer Körper verspürt das tolle Flair des Weinviertels im Lichterschein der Kerzen und Fackeln.

     

     

     

     

    Frau Piller: Nachdem ich über den Ablauf der heutigen Kellergassenführung gelesen hatte, entschlossen wir uns, in die Kellergasse  Stoitzendorf zu kommen. Ich bin selbst Kellergassenführer und wollte eine Kellergassenführung wieder einmal als Gast erleben. Natürlich bin ich schon gespannt, welche Besonderheiten es hier gibt und wie die Inhalte vermittelt werden. Selbstverständlich möchten wir einige kellerfrische Weine verkosten.

     

     

     

     

     

    Frau Altenburger: Ich komme aus dem Nachbarort und bin mit einer Bekannten da. Natürlich sind wir neugierig, was uns da heute angeboten wird.  Besonders freuen wir uns aber schon auf ein paar Gläschen Wein, die wir hier hoffentlich genießen werden.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Wildendürnbach:

    Manfred Monetti berichtet von 3 geöffneten Kellern wärend der Langen Nacht am 14.Mai. Es haben etwa 60 Personen die Veranstaltung besucht und wurden mit Kesselgulasch und Aufstrichbrötchen gelabt. Viele Gäste kamen von Wien, Linz und Amstetten. Geschlafen haben die Gäste in Laa oder in Wildendürnbach, wobei nicht viel Zeit zum Schlafen geblieben ist, da die Veranstaltung erst um 4:30 zu Ende war.

    Den großen Erfolg der Wildendürnbacher „Langen Nacht“ führt Herr Monetti auf seine kontinuierliche Werbearbeit und das besonders homogene architektonische Ensemble in Wildendürnbach zurück.

  • Wolkersdorf:
  • Friedrich Gepp, Kellergassenführer aus Wolkersdorf, hat sich den riesengroßen Zehent- Keller in Ulrichskirchen angesehen, bevor er in Wolkersdorf selbst geführt hat. Wir haben ihn telefonisch bei seiner Führung gestört, und er hat das Telefon an die Besucherin Daniela aus Oberösterreich weitergegeben. Wir haben Daniela nicht weiter abgelenkt, sondern erst am nächsten Tag mit ihr ein Interview gemacht. Daniela hat schon mehrere Weinreisen in Österreich unternommen und hat die Rundfahrt mit dem alten Traktor sehr lustig gefunden. Auch die Erklärungen über den Weinbau und die Gegend hier in Wolkersdorf hat sie sehr interessant gefunden. Bis jetzt war sie und ihre Begleitung noch nie in dieser Gegend, sondern eher in der Südsteiermark oder im Burgenland weinreisend unterwegs. Auf die Idee, hierher zu kommen, ist sie nach der Verkostung eines Weines aus dieser Gegend gekommen und hat auch die Wetterprognose ein wenig mitspielen lassen. Ja und hier in Wolkersdorf war es dann ja wirklich sonnig und schön. Übernachtet hat sie im Hotel Klaus und war mit allem rundum zufrieden. Überraschend war, dass niemand im Ort oder im Hotel von der Veranstaltung gewusst zu haben schien und eigentlich nur ein Keller geöffnet war. Verkostet hat sie erstmals einen roten Riesling, den hatte sie noch nicht gekannt.

    Monika Bader Weinreporterin aus dem Südburgenland hat uns ihre Eindrücke aus Wolkersdorf und Fotos per Mail zukommen lassen:

    Kellergassenführer Friedrich Gepp – Wolkersdorfer Urgestein im obligaten Kalmuk Janker  – aufgewachsen in den Weinrieden und Kellergassen – begrüßte seine interessierten Gäste mit Kellerjause und Wein, dabei erklärte er unter anderm gleich den sogenannten „Köllazega“ – eine speziell geformte Tasche aus Leder, in der man die tägliche Weinration aus dem Keller  zur Arbeit in die Weingärten oder mit nach Hause nahm.
    Gestärkt und gut gelaunt gings dann rauf in die Wolkersdorfer Kellergasse,  Herr Gepp erzählte uns viel Wissenswertes über die Entstehung des Weinviertels, der Kellergassen, über die Architektur der Keller und deren Renovierung.
    Funktion und Gebrauch der alten Weinpresse wurden erklärt, die typischen Weinsorten des Weinviertels und die unterschiedlichen Presstechniken von weißen und blauen Trauben.
    Wir schnupperten rein in die tiefen Keller und zu deren verborgenen Schätzen – modrig-feuchte Kellerkatzenluft, altes Winzerhandwerksgerät, Holzfässer, verstaubte Flaschen …
    Herr Gepp berichtet:“Zehentkeller in Ulrichskirchen. Sie können sich nicht vorstellen, wie dieser riesige
    Keller die Gäste beeindruckt hat. Ich habe im Zuge meiner Kellergassenausbildung und Führung schön einige Zehentkeller
    gesehen (zB in Pillichsdorf, in Niederkreuzstetten, in Wolkersdorf, in Niedersulz uam), aber vergleichbar mit diesem in Ulrichskirchen sind sie nicht.“
    Nach einer vom Kellergassenführer kommentierten Weinkost fuhren wir mit einem großen Oldtimer-Traktor samt Anhänger über Land nach Ulrichskirchen, wo wir einen unvorstellbar riesengroßen Zehentkeller besichtigen durften, der sich heute in Privatbesitz befindet. Früher gehörte er zum Schloss Ulrichskirchen. Hier wurden die Naturalabgaben gelagert, die die einfachen Bauern an die Obrigkeit zu leisten hatten.
     Tief beeindruckt von den unterirdischen Weinkatakomben in Ulrichskirchen fuhren wir zurück in die Wolkersdorfer Weinrieden. Der Kellergassenführer erwies sich als umsichtiger Traktorlenker, der uns die landschaftliche Schönheit und die Geschichte rund um seine Heimatstadt näher brachte. Besonders beeindruckt waren unsere spontan aus Linz angereisten Gäste, für Sie war es der erste Besuch im Weinviertel.
    In einem Weingarten mit Blick auf Wolkersdorf hörten wir noch allerhand Wissenswertes über Traubensorten, Stock- und Rebkultur, Weingartenpflege und Winzerarbeit.
    Nach der Weingartenbesichtigung durften wir sogar auf dem Riesen-Traktor probesitzen. Die Rückfahrt ging am Schloss vorbei durch die Wolkersdorfer Hauptstraße, bevor wir wieder in die Kellergasse zurück kehrten. Im tiefen Keller wurde noch lange zünftig gefeiert, wie es sich für eine lange Nacht der Kellergassen gehört.
     Die Weintrauben sind momentan noch winzig klein, die Weinblüte hat noch nicht eingesetzt.
       
       

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